Die Geschichte der Gemeinde Soyen

Die herrliche Landschaft der Gemeinde Soyen wird eindrucksvoll vom Inntal geprägt, das auf einer Länge von 11 km die Ostgrenze bildet.

Inngletscher
Die hügelige Landschaft entstand  vor etwa 12000
Jahren durch den Inngletscher. Bei seinem Abschmelzen
hinterließ er das Geschiebe, die sog. Endmoränen.
Aus einigen Talkesseln, den Toteiskesseln, entstanden der Soyensee, Altensee und Halmsee.
 
Toteiskessel
Der Ort Soyen wurde 816 erstmals urkundlich erwähnt. Der damalige Name lautete „Senn“ und bedeutet „Wohnsiedlung an den Seen“.  In alten Urkunden hat sich diese Ortsbezeichnung vielfach gewandelt, z.B. Sevon, Seun, Seon, Soin, Sojen.  Der heutige Ortsname „Soyen“ ist in Deutschland einmalig.

Soyen in den 30er Jahren
Die Gemeinde Soyen entstand am 28. Juli 1808, als vom bayerischen Innenminister die Bildung von Gebietkörperschaften , die sog. Distrikte,  in Bayern angeordnet wurde. Das damals kleine Gemeindegebiet vergrößerte sich erstmals 1882, als die Gemeinde Buchsee eingegliedert wurde. Im Jahr 1971 kamen  durch freiwillige Gebietsreform die ganze Gemeinde Schlicht und Teile der Gemeinden Allmannsau und Schleefeld  zur Gemeinde Soyen.

Die Gemeinde misst heute 2895 ha (ca. 29 qkm) und zählte 2988 Einwohner im Januar 2017.